Struktur eines Antikörpers

Antikörper sind eine Klasse von Proteinen, die auch als Immunglobuline bezeichnet werden. Jedes Antikörpermolekül besitzt eine einzigartige Struktur, die die Erkennung eines bestimmten Antigens ermöglicht. In ihrer allgemeinen Gesamtstruktur sind sich die verschiedenen Antikörper jedoch ähnlich.

Antigen Deutsch

Immunglobuline oder Antikörper sind ihrer Form einem „Y“ ähnlich und bestehen aus zwei leichten und zwei schweren Protein-Ketten. Die beiden Arme des „Y“ enthalten die variable Region des Antikörpers. Die variablen Regionen sind für die Erkennung des Antigens (z.B. Bakterium oder Virus) verantwortlich. Der Stamm des „Y“ übernimmt eine Reihe von Funktionen und wird als konstante Region des Antikörpers bezeichnet.

Jedes Antikörpermolekül besteht aus zwei schweren und zwei leichten Protein-Ketten, die über Disulfidbrücken miteinander verbunden sind. Die leichten und die schweren Ketten bestehen jeweils aus einer konstanten und einer variablen Region. Jedes Antikörpermolekül hat an den Spitzen des „Y“ eine variable Region. Die variable Region dient als Bindungsstelle für das jeweilige Antigen. Die konstante Region bestimmt dagegen den Isotyp des Antikörpers und damit seine funktionellen Eigenschaften.